Der Bürgermeisterkandidat Holger Schröter-Mallohn und die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat besuchen die Zuckerfabrik

Zu Besuch in der Zuckerfabrik

Nach zweieinhalb Stunden war das Gespräch mit Elmar Kuhnt, dem Direktor der Zuckerfabrik Nordstemmen beendet. Dieser intensive Gedankenaustausch hat sich aus Sicht des Kandidaten durchaus gelohnt.

Sehr gut vorbereitet ging Herr Kuhnt in dieses Gespräch und hat alle Fragen des grünen Bürgermeisterkandidaten beantworten können. In dieser offenen Atmosphäre konnten auch einige Vermutungen , die in der Öffentlichkeit noch kursieren, korrigiert werden. Die Stromerzeugung in der Zuckerfabrik findet nicht mit Braunkohle statt, so der Werksleiter. Insgesamt betrage der Anteil der Kohleverbrennung noch ca. 1/3 des Gesamtenergieverbrauchs der Zuckerfabrik. Der Rest wird mit Erdgas bzw. Biogas hergestellt. Man beabsichtige aber ganz aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Die Gewerbesteuer soll zu ca. 80% in der Gemeinde bleiben. Leider hat sich ein Anteilseigner an der Zuckerfabrik , der mit ca. 11% beteiligt ist, eine andere Möglichkeit gesucht, um Steuern zu sparen. Darauf habe die Nordzucker aber keinen Einfluss.

Eine Reduzierung des LKW-Verkehrs während der Rübenkampagne sah Herr Kuhnt nicht als möglich an. Es gäbe dazu keine Alternative. Die Reaktivierung des Bahnanschlusses ist aus Sicht des Werkleiters auch keine Alternative, da die Produkte „Just in Time“ beim Käufer sein müssten.

Mit 175 Beschäftigten ist die Zuckerfabrik der größte Arbeitgeber vor Ort. Ein Großteil der Beschäftigten kommt aus dem Gemeindegebiet. Hierbei handelt es sich um festangestellte Mitarbeiter*innen. Auf die Zukunft der Zuckerfabrik angesprochen meinte Herr Kuhnt, dass man nach zwei schwierigen Jahren wieder mit gedämpften Optimismus in die nächste Zeit schaue. Sicherlich ein beruhigendes Signal an die Beschäftigten.

Von einem Bürgermeister erwarte der Direktor der Zuckerfabrik , dass er einen kurzen Draht zu ihm pflege. Genau so wäre er für einen direkten Kontakt immer erreichbar. Holger Schröter-Mallohn betonte, dass er wie sein Vorgänger im Falle der Wahl auch diesen direkten Kontakt weiter pflegen würde.

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